Private Schildkrötenstation Meerbusch

Familie: Emydidae
Neuwelt-Sumpfschildkröten

Gattung: Terrapene (Merrem, 1820)

North American box turtle / Dosenschildkröten 

Art:

Terrapene corolina (Linnaeus, 1758)
Eastern box turtle / Gewöhnliche Dosenschildkröte

Unterarten:

Terrapene carolina carolina (Linnaeus, 1758)
Eastern box turtle / Carolina- Dosenschildkröte

Vorkommen: Georgia und äußerster Norden von Florida bis Illinois, bis zum südlichen Michigan, Massachusetts und zum äußersten Süden von Maine

Terrapene carolina bauri (Tayler, 1895)
Florida box turtle / Florida- Dosenschildkröte

Vorkommen: Halbinsel Florida und äußerster Südosten von Georgia

Terrapene carolina major (Agassiz, 1857)
Gulf Coast box turtle / Golfküsten- Dosenschildkröte

Vorkommen: Südliches Louisiana, südliches Mississippi und südliches Alabama bis nordwestliches Florida und südwestliches Georgia

Terrapene carolina triunguis Agassiz, 1857)
Three-toed box turtle / Dreizehen- Dosenschildkröte)

Vorkommen: Östliches Texas bis südöstliches Kansas, nördliches Missouri, südliches Illinois, südliches Alabama, südwestliches Georgia und nordwestliches Florida

 

Terrapene carolina carolina

 

Carolina- Dosenschildkröte

Terrapene carolina carolina (Linnaeus, 1758)
 

Lebensraum:
Lichte Wälder, Waldränder, Feuchtwiesen, Wiesen und Brachland in der nähe von Bächen, Gräben, Tümpeln, Seen und Teichen

Aussehen:
Auffallend hoch gewölbter Carapax, mit brauner Grundfarbe die vom braun her stark variieren kann. Auf den einzelnen Schildern sind variable Muster gezeichnet, die aus gelben und / oder orangen Flecken, Streifen und / oder Strahlen bestehen. Der Plastron ist meist bräunlich und oft zeichnungslos, kann aber auch eine dunkle Zeichnung aufweisen.
Die Weichteile und der Kopf weisen eine rötlichbraune oder braune Färbung auf und sind mit roten oder gelben Streifen oder Tupfen versehen. 
Männchen haben eine rote Iris, Weibchen eine gelbbraune. 

Größe:
Die Größe variiert von 12 bis 20 cm

Lebensweise:
Die Tiere sind überwiegend Morgens und in den Abendstunden aktiv. Besonders nach Regenfällen werden sie munter und gehen auf Nahrungssuche, da nach dem Regen viele ihrer Typischen Beutetiere aktiv sind. Sie sind schlechte Schwimmer und halten sich nur wenig im Wasser auf.

Nahrung:
kleine Reptilien, Amphiebien und deren Larven, Insekten, Würmer, Schnecken.

Fortpflanzung:
Bei den Tieren scheint es keine feste Paarungszeit zu geben, sie findet vom Frühjahr bis zum Herbst statt. Die Eiablage findet in der Zeit von Mai bis Juli statt und die Jungen schlüpfen, je nach Klima, nach zwei bis vier Monaten.

 


Quellenverweis:

Vetter, Holger (2004)
Terralog, Schildkröten der Welt Band 2, Nordamerika
Terralog, Turtles of the World Vol. 2, North America
Edition Chimaira/Verlag ACS GmbH (AQUALOG)

Rogner, M. (1995)
Schildkröten 1
Heidi-Rogner-Verlag

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